NSA

Die National Security Agency (NSA) ist ein Auslandsgeheimdienst der USA. Sie wurde vom US-Präsidenten Truman 1945 unter dem Namen ASA (Army Security Agency) als Unterabteilung des Department of Defense (Verteidigungsministerium) der USA geschaffen. 1949 erhielt sie den Namen Armed Forces Security Agency (AFSA) und ging dann schließlich 1952 in der NSA auf.

Vorläufer der ASA war der Signal Intelligence Service (kurz SIS), eine geheime US-Militäreinheit, die im Zweiten Weltkrieg mit der Kryptoanalyse gegnerischer, hauptsächlich deutscher, italienischer und japanischer Nachrichten betraut war. Der SIS wurde im April 1930 vom Kryptologen William F. Friedman gemeinsam mit den (damals noch unbekannten) Mathematik-Lehrern Frank Rowlett, Abraham Sinkov und Solomon Kullback gegründet und schrittweise ausgebaut. Neben der Entzifferung gegnerischer Nachrichten war der SIS später auch für die Verschlüsselung eigener militärischer Nachrichten der US-Streitkräfte zuständig. Der SIS ging am 15. September 1945 mit Gründung der United States Army Security Agency (ASA) in dieser auf.

Die NSA hat den Auftrag, ausländische Nachrichtenverbindungen weltweit abzuhören und zu überwachen. Dazu gehört natürlich auch deren Analyse und ggf. Entschlüsselung. Außerdem obliegt ihr die Sicherung der US-eigenen Telekommunikation und das nationale Verschlüsselungswesen. Die NSA ist wohl die Organisation, die weltweit die meisten Kryptoanalysten und Kryptografen beschäfigt.

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