Georgische Schriften

Siehe auch:Bulgarische Schrift, Glagolitische Schrift, Dalmatinische Schrift
Herkunft / Verwendung:Das georgische Alphabet (auch Mkhedruli von dem Wort Reiter) geht auf das ältere Nuskhuri Alphabet aus dem 11. bis 13. Jh. zurück. Die Buchstaben dienten gleichermaßen als Zahlzeichen.

Übersetzung der Geheimschrift / Geheimzeichen

Variante 1

Georgisch, wie es heutzutage geschrieben wird.



Variante 2

Georgisch, wie es Ende des 18. Jahrhunderts geschrieben wurde.

In dieser Variante gibt es mehr Buchstaben, als das modernen lateinischen Alphabets aufnehmen kann. Außerdem gibt es georgische Buchstaben ohne Entsprechung im lateinischen. Darum wurden folgende Zuweisungen für ein vollständigens Alphabet vorgenommen: für J wurde das 2. Symbol für 'i' verwendet, das U bekam das 'hho' zugewiesen, das Q das 'cq', das W das 'hha', das X das 'sc' und das Y das 'zz'. Das georgische 'sz' wurde auf ß gelegt, das 'th' auf Ä, das 'gh' auf Ö, das 'sg' auf Ü und schließ´lich das 'ghh' auf den Unterstrich.

Variante 3

Dieses Alphabet soll nach Postellus vom Griechischen abstammen und wurde von einem Buch über Reisen in das heilige Land von einem Mönch namens Nicolle Hués um 1487 übernommen.

Nicht alle Buchstaben des modernen lateinischen Alphabets kommen in dieser Variante vor. Darum wurden folgende Zuweisungen für ein vollständigens Alphabet vorgenommen: für C wurde das Symobl für 'ch' verwendet, für J das 'tz', für F das 'th, für Q das 'ph', für Y das 'ps und für U und W das 'v'-

Variante 4

Diese Variante wird von links nach rechts geschrieben. Sie ist dem Märtyrer St. Georg gewidmet, die die Iberer als ihren patron erwählt hatten.

Nicht alle Buchstaben des modernen lateinischen Alphabets kommen in dieser Variante vor. Darum wurden folgende Zuweisungen für ein vollständigens Alphabet vorgenommen: J='gh', Q='cq', U=2. 'v', _='ghh', X='sc', W=hha', Y=1. 'zz', '='th', Ö='hho', Ü='sg', 0=2. 'zz', 1='cc', 2='chh', 3='ch', 4=2. 'i', 5='hh'.

Variante 5

Dies sind die Kleinbuchstaben der Variante 4.

Beispiele

Klartext:Beispielklartext
Kodiert Variante 1:
Kodiert Variante 2:
Kodiert Variante 3:
Kodiert Variante 4:
Kodiert Variante 4:

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Quellen, Literaturverweise und weiterführende Links

Fry, Edmund: Pantographia, Cooper and Wilson Verlag, London, 1799 , ab S. 94 (Varianten 2-4)