Babylonische Schriften

Siehe auch:Babylonische Zahlen, Palmyrische Schrift, Syrische Schriften
Herkunft / Verwendung:Die babylonische (oder auch chaldeanische) Schrift wurde im antiken Reich Babyon, das von Nomrod (Sohn des Cush, Großsohn des Ham) gegründet wurde, gesprochen und geschrieben.

Nimrod soll einigen Historikern zufolge Nineveh, die Hauptstadt von Assyrien, einer antike Landschaft im nördlichen Mesopotamien, insbesondere am mittleren Tigris gelegen, erbaut haben.

Übersetzung der Buchstaben / Geheimzeichen

Nicht alle Buchstaben des modernen lateinischen Alphabets kommen auch im babylonischen vor. Darum wurden folgende Zuweisungen für ein vollständigens Alphabet vorgenommen: 'g' wurde auch für C verwendet. Für E wurde 'hh' hergenommen. F bekam das Zeichen für 'th'; J das für 'sch'. U und W wurden mit dem Symbol für 'v' belegt und Y mit dem von 'i'.
Abweichend wurde in Variante 9 das Y mit dem dort vorhandenen Symbol für 'ph' belegt. In Variante 10 wurde für das Y das dort vorhandene 2. 'l' gewählt. In Variante 16 wurde für das Y das dort vorhandene 2. 'ph' gewählt, die Akzent-Version des 'o' wurde auf Q und Ö gelegt, 'ps' auf das ß und das 'ch' auf C und das J bekam 'i' zugewiesen. Bei Variante 17 wurden die 3 'v' auf U, V und W verteilt, die zwei 'z' auf Z und Y, das zweite 'h' kam auf B, das zweite 'p' auf O, das 2. 's' auf X, das 2. 'r' auf M und das 2. 't' auf Q. Für I und J wurde das 'e' benutzt.

Alle Varianten außer Nr. 16 werden von rechts nach links geschrieben. Benutzt Sie gegebenenfalls die Funktion Rückwärts, um die Buchstaben entsprechend anzuordnen.

Variante 1

(soll der Sage nach von den antiken Astrologen kreiert worden sein und sich an bestimmten Sternbildern orientieren)



Variante 2

(soll der Sage nach als himmlisches Alphabet von Engel Raphael zur Erde getragen worden sein)



Variante 3

(soll der Sage nach schon von Adam benutzt worden sein)



Variante 4

(soll der Sage nach aus dem heiligen Land nach Venedig gebracht und in den zwei Säulen des Seth eingraviert sein)



Variante 5

(soll der Sage nach von Noah benutzt)



Variante 6

(soll der Sage nach zurückgehend auf Ninus, den ersten König von Assyrien)



Variante 7

(soll der Sage nach von Abraham benutzt worden sein)



Variante 8

(von antiken Marmorsteinen kopiert, soll der Sage nach von Abraham benutzt worden sein )



Variante 9

(soll der Sage nach die Schrift gewesen sein, in der die 10 Geboten verfasst waren, die Moses vom Berg Sinai herab brachte)



Variante 10

(soll der Sage nach von den Hebräern zur Zeit Moses benutzt worden sein und von Abraham zur Zeit, als er ins Land Kanaan ausgewandert ist)



Variante 11

(soll der Sage nach von den Phöniziern benutzt, mit Bezug zu Moses)



Variante 12

(soll der Sage nach von den Hebräern zur Zeit Moses benutzt worden sein)



Variante 13

(von den Mesopotamiern benutzt)



Variante 14

(soll der Sage nach von den Judäern während ihrer Gefangenschaft in Babylon benutzt worden sein)



Variante 15

(soll in Persien und Medien von den jüdischen Einwohnern benutzt worden sein)



Variante 16

(gefunden in der Grimani Bibliothek zu Venedig, wird von links nach rechts geschrieben)



Variante 17

(diese Schrift wurde überliefert von Jean Baptiste Palatin in einem italienischem Buch)



Beispiel

Klartext:Beispielklartext
Kodiert Variante 1:
Kodiert Variante 2:
Kodiert Variante 3:
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Kodiert Variante 9:
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Kodiert Variante 12:
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Kodiert Variante 14:
Kodiert Variante 15:
Kodiert Variante 16:
Kodiert Variante 17:

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Quellen, Literaturverweise und weiterführende Links

Fry, Edmund: Pantographia, Cooper and Wilson Verlag, London, 1799 , ab S. 28